Kategorie: Napfklusiv Wissen

Napfklusiv Wissen: GOLDENE PASTE

Für was ist sie gut & wie wird sie gemacht?

Die goldene Paste hat ihren Namen vom enthaltenen Curcuma, welches der Paste eine schöne Gelbfärbung verleiht.

Curcuma enthält Curcumin, welches entzündungshemmend, antibiotisch, immunstärkend, entgiftend, schmerzlindernd & verdauungsfördernd wirkt und ein starkes Antioxidans ist.

Wann kann man die Goldene Paste beim Hund anwenden?

  • Gelenkserkrankungen (Arthritis / Arthrose)
  • Verdauungsprobleme
  • Schmerzen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Förderung der Wundheilung
  • Hautprobleme
  • Herzprobleme
  • Blutzuckersenkend bei Diabetes

Rezept:

  • 250 ml Wasser
  • 70-75 g gemahlenes Curcuma
  • 70 ml Kokosöl
  • 2,5 g gemahlener Pfeffer
  1. Kokosöl verflüssigen (im Wasserbad)
  2. Wasser & Curcuma in einem Topf unter ständigem Rühren aufkochen
  3. Etwa 10 Minuten schwach köcheln lassen (weiter rühren) bis eine Paste entsteht
  4. Kokosöl & Pfeffer dazu geben
  5. alles gut verrühren
  6. Paste in Gläser / Dosen abfüllen & nach dem Abkühlen verschließen
  7. Lagerung im Kühlschrank oder einfrieren

Hinweis: Bei der Zubereitung & Abfüllung der Paste ist es sinnvoll Einweghandschuhe zu verwenden, da das verwendete Curcuma die Hände und verwendete Küchenutensilien verfärbt.. 🙂

Dosierung pro Tag:

bis zu 8 kg: 1/4 – 1/2 TL

9-15 kg: 1/2 – 3/4 TL

16 – 22 kg: 3/4 – 1 TL

23-32 kg: 1-2 TL

über 33 kg: 1,5 – 3 TL

Wann darf man Curcuma nicht geben?

  • Verstopfung
  • Gallenblasenprobleme
  • akute & chronische Pankreatitis
  • vor Operationen

Napfklusiv Wissen: KNOCHENFÜTTERUNG

Welche Knochen dürfen bei der Rohfütterung in den Hundenapf?

Knochen liefern vor allem Calcium & Phosphor, aber auch Kalium, Natrium und Magnesium.

Bei der Rohfütterung werden die Knochen auch als RFK (rohe fleischige Knochen) bezeichnet und bestehen zu 50% aus puren Knochen und 50% aus Fleisch.

Es wird zwischen harten und weichen Knochen unterschieden. Die Unterscheidung bezieht sich auf den Mineralstoffgehalt, wobei harte Knochen eine höhere Mineralstoffdichte haben.

harte Knochen:

  • Lammrippe
  • Lammbrustknochen
  • Rinderbrustbein
  • Kalbsbrustbein

weiche Knochen:

  • vom Huhn: Hals, Karkasse, Flügel, Rücken
  • von der Ente: Hals, Karkasse
  • Putenhals
  • Kaninchenkarkasse

Nicht geeignet sind: Ochsenschwanz & Unterbeine (zu hart) und Markknochen, sowie Beinscheiben (hier besteht die Gefahr, dass sich der Knochen um das Hundemaul schiebt und stecken bleibt)

Wichtig:

  • Knochen dürfen nur roh verfüttert werden & niemals nach dem Erhitzen
  • den Hund während der Knochenfütterung nicht unbeobachtet lassen
  • bei Schlingern entweder die Knochen festhalten oder gewollt verfüttern
  • Knorpel (z.B. Rinderspachtel) ist kein Ersatz für Knochen, da der Calciumgehalt geringer ist

Im Napfklusiv Online Shop finden Sie die Knochen für die Rohfütterung hier.

Napfklusiv Wissen: KNOCHENBRÜHE

Für was ist sie gut & wie wird sie gemacht?

Die Knochenbrühe (engl. bone broth) ist eine von fast allen Hunden gern gefressene Brühe.

Wann gibt man die Knochenbrühe?

  • als Appetitanreger
  • als Immunbooster für die kalte Jahreszeit
  • nach Krankheit oder Operationen
  • zur Unterstützung der Gelenke
  • zur Unterstützung der Verdauung

Was macht die Knochensuppe so besonders?

Während des Kochvorgangs gehen Mineralstoffe, wie z.B. Calcium, Phosphor und Magnesium aus den Knochen in die Brühe über.

Neben den Mineralstoffen enthält die Knochenbrühe auch Kollagen, Glucosamin & Chondroitin. Diese Bestandteile sind Nährstoffe, die die Gelenke unterstützen.

Rezept:

  • (Gelenk- oder Knorpel-) Knochen z.B. vom Rind
  • Knochen mit Wasser bedecken
  • 2-3 EL (Apfel-) Essig hinzufügen
  • 24-48 Stunden kochen lassen
  • Brühe abseihen, abkühlen lassen, portionieren & ggf. einfrieren

Wichtig!

Das Fleisch kann verfüttert werden, nachdem alle Knochen entfernt wurden & keine Splitter mehr vorhanden sind!

Die Knochen dürfen auf keinen Fall verfüttert werden!

Falls Sie keine vorbereitete Knochensuppe da haben finden Sie die Knochenbrühe im Napfklusiv Online Shop: Knochenbrühe

Napfklusiv Wissen: MORO’SCHE KAROTTENSUPPE

Für was ist sie gut & wie wird sie gemacht?

Die Karottensuppe (auch Moro-Suppe genannt) ist benannt nach dem Kinderarzt Ernst Moro, der Anfang des 20. Jahrhunderts Kinder mit Durchfallerkrankungen damit erfolgreich behandelte.

Wie wirkt die Moro-Suppe?

Durch das Kochen der Karotten entstehen saure Oligogalakturonide, die den Rezeptoren des Darmepithels ähnlich sind und daher an krankheitserregende (Pathogenese) Keime andocken. Dadurch können die pathogenen Keime ausgeschieden werden.

Für was kann man die Moro-Suppe beim Hund nutzen?

Beim Hund gibt man die Karottensuppe, wenn er an Durchfall leidet. Die Moro-Suppe kann in mehreren kleinen Portionen täglich gegeben werden.

Die Karottensuppe kann nach der Zubereitung eingefroren werden – somit hat man immer etwas für den Notfall im Haus.

Rezept:

  • 500g (geschälte) Karotten in Würfel schneiden
  • 1 Liter Wasser hinzufügen
  • 1,5 Stunden kochen lassen
  • anschließend: 1 TL Salz hinzufügen und die Karotten mit dem Kochwasser pürieren

Falls man mal keine Zeit hat die Moro-Suppe selbst zu machen kann man diese auch im Napfklusiv Online Shop finden: Moro-Suppe

Falls die Durchfallerkrankung länger anhält ist zwingend ein Tierarztbesuch notwendig!

Napfklusiv Wissen: OBST & GEMÜSE

Was darf der Hund essen?

Obst & Gemüse liefern Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Spurenelemente.

Die wichtigsten Eigenschaften in der Hundeernährung sind:

  • Ballaststoffe: Sie dienen der Erhaltung und Förderung der Darmtätigkeit, sowie der Gesunderhaltung der Darmflora
  • Sekundäre Pflanzenstoffe: Die enthaltenen Bitterstoffe fördern die Verdauung & das Immunsystem, Inulin (z.B. in Pastinake und Chicorée) dienen als Präbiotikum

Obst:

  • Apfel
  • Birne
  • Banane
  • Beeren (z.B. Himbeere, Erdbeere, Brombeere, Heidelbeere)

Gemüse:

  • Karotte
  • Fenchel
  • Zucchini
  • Gurke
  • Pastinake
  • Salat (z.B. Chicorée, Feldsalat, Kopfsalat, Endiviensalat, Lollo Rosso)

Nicht geeignet sind:

Zwiebeln, rohe Kartoffeln, grüne & gelbe Paprika, Auberginen, Weintrauben, Quitten, Avocados, Holunderbeeren

Wichtig:

  • Obst sollte reif bis überreif sein
  • Obst & Gemüse püriert oder gegart verfüttern, da Hunde die Pflanzenzellwände nicht aufschließen können
  • am besten regional & saisonal füttern

Falls es mal schnell gehen muss gibt es Obst & Gemüse auch im Napfklusiv Online Shop: Obst & Gemüse

Napfklusiv Wissen: SLIPPERY ELM BARK

Nahrungsergänzungsmittel

Slippery Elm Bark (SEB) Pulver ist die getrocknete und gemahlene innere Rinde der amerikanischen Rotulme (Ulms fulva oder Rubia). Der Baum wächst im Osten von Nordamerika und in Kanada.

Die Heilpflanze ist reich an natürlichen Schleimstoffen, die bei Magen-Darm Erkrankungen aller Art und Verdauungsproblemen eingesetzt werden kann. Sie beruhigt die Darmschleimhaut & regeneriert sie.

SEB kann zum Beispiel verwendet werden bei: Übelkeit, Übersäuerung, Magenschleimhautentzündung und chronischen Darmentzündungen.

Slippery Elm Bark findet außerdem Anwendung bei Beschwerden der oberen Atemwege wie z.B. Husten oder chronischen Blasenentzündungen.

Die enthaltenen Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und SEB wirkt sowohl zusammenziehend (adstringierend) als auch beruhigend. Die enthaltenen Bitterstoffe haben unter anderem appetitanregende Wirkung.

Wichtige Punkte bei der Anwendung:

  • mit kaltem Wasser anrühren
  • Abstand zu Medikamenten ca. 1h
  • zwischen den Mahlzeiten verabreichen
  • 30 -45 min Abstand zur Fütterung

Bei der Anwendung von Ulmenrinde sind so gut wie keine Nebenwirkungen bekannt. In sehr seltenen Fällen kann es bei der äußeren Anwendung zu allergischen Reaktionen kommen.

!!! Zu beachten ist unbedingt der zeitliche Abstand zu anderen Medikamenten, da SEB aufgrund der starken Schleimbildung die Aufnahme von anderen Wirkstoffen in Medikamenten stark minimieren und ggf. die Wirkung blockieren kann!

Sie finden das Produkt im Napfklusiv Online Shop: Slippery Elm Bark

Auf den Bildern sieht man das Slippery Elm Bark als Pulver (links) und mit Wasser vermischt (rechts).

Die im Artikel gemachten Angaben ersetzen keine tierärztliche Behandlung!

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